Kollektiv Schlagsobers

Kollektiv Schlagobers

Mit leidenschaftlicher Kreativität und langjähriger Berufserfahrung treffen sich die Künstlerinnen des Musiktheaterkollektivs “Schlagobers” in Hamburg, um mit geballter Womanpower das erste gemeinsame Stück Mord auf Backbord zu realisieren. Kern des Kollektivs sind Susann Oberacker und Hannah Schlags.

Die gebürtige Hamburgerin Susann Oberacker studierte Phonetik, Geschichte, Deutsche Sprache sowie Theater und Medien. Susann Oberacker ist Autorin und arbeitete als freie Theaterkritikerin und Redakteurin (u.a. Hamburger Morgenpost, Die Deutsche Bühne, Theater der Zeit). Sie hat mehrere Stücke und Fassungen geschrieben, darunter auch die bisherigen Krimiopern im Opernloft.

Hannah Schlags studierte Musikwissenschaft, Italianistik und Literaturwissenschaft. Erste Theatererfahrungen sammelte sie bei den Richard-Wagner-Festspielen ihrer Heimatstadt. Während des Studiums hospitierte sie am Theater Altenburg Gera, im Opernloft Hamburg sowie am Theater Lübeck und begleitete zahlreiche Produktionen als Regie- und Dramaturgieassistentin. Seit August 2019 arbeitet sie hauptberuflich als Dramaturgin.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

Krimioper - Spuk auf Steuerbord (Spielzeit 2020/21)

Krimioper - Mord auf Backbord (Spielzeit 2019/20)

Kerstin Steeb

Kerstin Steeb schlägt in ihren Arbeiten immer wieder Brücken zwischen den Sparten Oper, Schauspiel und Tanz. Sie studierte vor ihrem Regiestudium Bewegungswissenschaft und Historische Musikwissenschaft an der Universität Hamburg mit Diplomabschluss (2001 - 2007). Neben ihrer Arbeit als Regisseurin ist sie Dozentin am Fachbereich Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg. Mit der Inszenierung und Choreografie von Les Enfants Terribles von Philip Glass hat sie ihr zweites Studium der Musiktheater-Regie an der HfMT Hamburg mit dem Bachelor abgeschlossen (2007 - 2012). Die strenge Form von Oper dekonstruiert sie oft durch eigene Bearbeitungen und Fassungen und deckt damit eine Direktheit im Spiel und eine aktuelle Brisanz in der Thematik auf. Sie inszeniert/e Oper an verschiedenen Häusern (Staatsoper Hamburg, Theater Pforzheim, Theater Hagen, Theater Lüneburg) und experimentierte mit außergewöhnlichen Orten und Formen im Kultursommer am Kanal im Herzogtum Lauenburg (Kanu-Wander-Theater mit 100 Beteiligten) so wie über das Thalia Theater und das Kulturagentenprogramm an verschiedenen Schulen Hamburgs. Dokumentationstheater und experimentelle Formate boten Kerstin Steeb Ausflüge in das Kurzfilmgenre. In der Spielzeit 19 / 20 feierte sie ihr Debüt am Theater Hagen mit Orpheus und Eurydike von Gluck und wurde dafür von der Presse hochgelobt.Ihre Inszenierung Don Giovanni am Opernloft wurde in der aktuellen Autorenumfrage der Zeitschrift Die Deutsche Bühne nominiert.


Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

Orpheus in der Unterwelt (Spielzeit 2020/21)

Don Giovanni (Spielzeit 2019/20)

Inken Rahardt

Inken Rahardt studierte Operngesang in Hamburg und in New York. 2005 machte sie ihr Diplom im Studiengang Kultur- und Medienmanagement in Hamburg. Seit 2007 führt Inken Rahardt Regie. Sie hat u.a. Carmen von Bizet inszeniert, Wagners Tristan und Isolde, Puccinis Tosca sowie Die Winterreise und Heimliches Flüstern. 2010 erhielt Inken Rahardt den Rolf-Mares-Preis für ihre Inszenierung von Händels Tolomeo sowie 2015 für die Inszenierung von Orlando furioso. In der Opernloft-Pause inszenierte sie im Ernst Deutsch Theater Ein Maskenball und Carmen.
Derzeit laufen ihre Inszenierungen Tosca sowie Der Ring des Nibelungen sehr erfolgreich im Opernloft.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

La Traviata (Spielzeit 2019/20)

Semiramis (Spielzeit 2019/20)

Hanne Lenze Lauch

Hanne Lauch

Hanne Lenze- Lauch, geboren 1983, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim mit dem Schwerpunkt Theater/Medien/Freie Kunst. Ab 2008 war sie Szenenbildassistentin für diverse Film- und Fernsehproduktionen und Bühnen- und Kostümbildassistentin. Seit 2011 arbeitet sie als freie Ausstatterin und war unter anderem mit den Kollektiven „Henrike Iglesias“ und „Pulk Fiction“ am Schauspiel Leipzig und dem Grips Theater Berlin. Gemeinsame Projekte mit der Regisseurin Babett Grube waren am Schauspiel Hannover, dem Staatstheater Braunschweig, dem Theater Oberhausen und dem Staatsschauspiel Dresden zu sehen. Ihre Zusammenarbeit mit Kerstin Steeb begann mit dem Kanu- Wander- Theater 2019 im Rahmen des „Kultursommer Herzogtum Lauenburg“.
Hanne Lenze- Lauch lebt in Aumühle.

Ausstattung in der aktuellen Spielzeit:

Orpheus in der Unterwelt




Tom Gatza

Tom Gatza - Sound Design

Tom Gatza Tom Gatza (*1995) lebt derzeit in Hamburg und ist international als Komponist, Multi-Instrumentalist und Produzent aktiv. Seit seiner Teilnahme am „Popkurs“ der Hamburger Musikhochschule arbeitet Gatza als Session- und Live-Keyboarder/Gitarrist (u.a. mit Dan Patlansky, Glöde, Lina Maly, Aisha Badru). Als Komponist, Produzent und Live-Musiker entwickelt er Musiken und Sound Designs im Bereich Theater/Film, u.a. für "In der Schwebe" und "Das Ende von Eddy" (Regie: Alek Niemiro) am Thalia Theater Hamburg und für “Don Giovanni” (Regie: Kerstin Steeb) am Opernloft Hamburg . 2020 entwickelt er zusammen mit Albrecht Ziepert die Musik für "Leonce und Lena" am Ernst-Deutsch Theater Hamburg. Diese Arbeiten überschneiden sich oft mit seinem Solo-Projekt "Tom Gatza", wo er auf Basis seiner Klavier-Kompositionen in Sound-Landschaften zwischen Jazz, Post-Rock und Neo-Klassik wandelt und daraus energetische Live-Performances entwickelt.

Arbeiten im Opernloft:


Sound Design - Orpheus in der Unterwelt

Sound Design - Don Giovanni

Hannes Hellmann

Hannes Hellmann wurde an der Hochschule der Künste in Berlin zum Schauspieler ausgebildet und gehörte anschließend zwölf Jahre zum Ensemble des Theaters an der Ruhr.
Seitdem spielt er in der Championsleaque der Stadttheater, der Bundesliga im TV („Einsatz in Hamburg“, „Tatort“, uvm.) und mit einigen bekannten Orchestern (zB. Ensemble Modern, Klangforum Wien u.a.). Er spricht Hörbücher und synchronisiert. Als Dozent und Trainer arbeitet er an diversen Hochschulen und im Bereich der Personalentwicklung.

Arbeiten im Opernloft:

Stimme aus dem Off - Orpheus in der Unterwelt

Claudia Weinhart

Claudia Weinhart ist die Ausstattungleiterin im Opernloft. Sie studierte Architektur an der TU München sowie Szenografie in Rosenheim und München. Anschließend sammelte Sie Berufserfahrung in mehreren Architekturbüros im Bereich Werkplanung und Städtebau.
Die Bayerische Staatsoper München engagierte Claudia Weinhart als Ausstattungsassistentin während der Spielzeiten 1998 bis 2000.
Neben Gastassistenzen u.a. bei den Bregenzer Festspielen, der Deutschen Staatsoper Unter den Linden und der Nederlandse Oper Amsterdam ist sie als Szenenbildnerin u.a. für Abschlussfilme der KHM Köln tätig.
Als Bühnen- und Kostümbildnerin arbeitet sie u.a. am Pfalztheater Kaiserslautern, für das freie Landestheater Miesbach, für die Theatergastspiele Kempf GmbH und für die Oper Breslau.
Ihr Können beweist Claudia Weinhart seit 2007 in vielen Ausstattungen im Opernloft. 2009 erhält sie für das Bühnenbild der Oper "Die Perlenfischer" den Rolf-Mares-Preis.

Ausstattungen im Opernloft in der aktuellen Spielzeit:

Semiramis



Hans Winkler

Hans Winkler

Hans Winkler wurde in Hannover geboren und absolvierte sein Bühnenbildstudium an der National Theatre School of Canada in Montreal. Nach der Assistentenzeit an den Staatstheatern Hannover und Kassel begann er 1991 mit der Tätigkeit als freier Bühnenbildner für Oper, Ballett und Schauspiel. Zu Opern von Verdi, Mozart, Donizetti, Tschaikowsky, Gounod und Massenet entwarf Hans Winkler die Bühnenbilder, unter anderem für die Staatstheater Braunschweig und Oldenburg, das Theater Augsburg, die Wiener Kammeroper und Vest Norges Opera Bergen. Für die Pacific Opera Victoria in Kanada gestaltete er das Bühnenbild zu Wagners "Das Rheingold", inszeniert von Wim Trompert. Langjährige gemeinsame Arbeit verbindet ihn mit dem Choreografen Ralf Dörnen. So entstand für die Dresdener Semperoper das Ballett "Verklärte Nacht". Außerdem stattete er zahlreiche Ballettabende für das Theater Vorpommern, das Staatstheater Oldenburg, das Aalto Theater Essen und das Nationaltheater Brno aus. Inspiriert vom amerikanischen Künstler Edward Hopper entstand 2016 am Theater Chemnitz die Ausstattung zum Ballettabend "Gesichter der Großstadt" mit Choreografien von Reiner Feistel und Yiming Xu. Außerdem arbeitet Hans Winkler regelmäßig für das Schauspiel. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme unter anderem für das Ernst Deutsch Theater, die Kammerspiele und das Ohnsorg Theater in Hamburg, das Fritz Rémond Theater in Frankfurt, die Komödie Berlin, für verschiedene Stadt- und Staatstheater sowie Tournee- und Freilichtbühnen. Für den Einkaufskomplex "Limbecker Platz" in Essen gestaltete er die Wand- und Glasbilder in den vier Rotunden. Winkler ist auch als Dozent für die Bühnen- und Kostümbildklasse der National Theatre School of Canada in Montreal tätig. 2010 wurde er in Hamburg mit dem Rolf Mares Preis für herausragendes Bühnenbild ausgezeichnet.

Arbeiten im Opernloft:

Krimioper - Spuk auf Steuerbord (Spielzeit 2020/21)

Krimioper - Mord auf Backbord (2019/20)

Krimioper - Tod im Terminal (Spielzeit 2018/19)

Fotorechte/ Impressum Künstlerportraits

Nina Kupczyk - copyright Max van der Rose
Claudia Weinhart - copyright Peter Litvai
Tom Gatza - copyright Jenny Schaefer

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