Abseits von Bühen und Büro - der Abendbetrieb

Laura Runn Dienstag, 16. Juni 2020 von Laura Runn

In den letzten Monaten hatte ich leider keine Möglichkeiten mehr bei Veranstaltungen oder bei den Vorbereitungen mitzuwirken. Und bis zum Ende meines FSJ wird es wahrscheinlich auch keine weitere Möglichkeit geben, Produktionen oder Veranstaltungen zu begleiten. Dennoch habe ich in meiner Zeit beim Opernloft schon einiges im Veranstaltungsbetrieb und der Gastronomie erlebt und dazugelernt.


Gastronomie, Abendkasse und Einlass

Neben meinen Bürotätigkeiten und den Regieassistenzen habe ich auch ab und zu im Abendbetrieb mitgearbeitet und dabei geholfen die Location für die Vorstellungen vorzubereiten. Dabei werden unter anderem Getränke sortiert, frische Kräuter und Blumen auf den Tischen verteilt, Kerzen aufgestellt und die Stühle im Saal beschildert und richtig platziert. Alles wird für einen schönen Abend hergerichtet. Sobald die ersten Gäste kommen, stehe ich meistens hinter der Bar und erfülle fast alle Getränkewünsche. Ab und zu helfe ich auch im Bistro aus und bringe die frisch gebackenen Flammkuchen an die Tische.

Wenn ich nicht gerade an der Bar stehe, helfe ich meistens an der Abendkasse. Hier buche ich zum Beispiel die verschiedenen Karten in unser Ticketsystem ein. Kurz vor Beginn des Stücks, unterstütze ich dann den Abenddienst beim Einlass und helfe allen Gästen dabei den richtigen Platz zu finden. Besonders gefreut hat es mich, dass ich einem Besucher von Kulturisten Hoch 2 dabei helfen konnte noch rechtzeitig vor Stückbeginn seine Begleitung zu finden.

Großveranstaltungen: Theaternacht und Silvester

Die Theaternacht am 7. September 2019 war die erste Großveranstaltung, die ich im Opernloft miterlebt habe. Mir wurde die Aufgabe übertragen den Abend die Schnapsfee beim Opern-Slam-Marathon zu sein. Dabei bin ich mit einem Tablett voller Schnapsgläser immer wieder durch den Saal gelaufen und habe sie nach einer richtigen Antwort an die Zuschauer*innen verteilt. Ich hatte dadurch einerseits die Möglichkeit mir die Arien die gesungen wurden anzuhöre. Andererseits konnte ich in direkten Kontakt mit den Besucher*innen treten. Es war ein ständiges kommen und gehen mit sehr vielen verschiedenen Eindrücken, einer grandiosen Stimmung und sehr positiven Rückmeldungen. Der NDR kam bei seiner Theaternachts-Route sogar kurz bei uns vorbei. So war ich bei meinem ersten großen Event im Opernloft auch gleich im Fernsehen zu sehen!

Nach der Theaternacht bei uns im Opernloft sind wir mit dem ganzen Team zur Aftershow Party in die Staatsoper gefahren und haben den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Erst am frühen Morgen habe ich mich dann auf den Weg nach Hause gemacht...

Silvester war dann meine zweite große Veranstaltung, bei der ich aktiv mitgewirkt habe. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich viel entspannter geworden bin im Umgang mit den Menschen, aber vor allem auch mit den verschiedenen Kniffen in der Gastronomie. Ich habe die Nacht, trotz der Arbeit, für viele bis in die frühen Morgenstunden, nicht als anstrengend wahrgenommen, sondern mich gefreut mit meinen Kolleg*innen und den Gästen ins neue Jahr zu starten. Dabei ist mir erneut klar geworden, wie wohl und aufgenommen ich mich im Opernloft fühle.

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