Die Prinzessin der Feen

Mopo: Diese Oper macht auch den Kleinsten Spaß!....eine anrührende Geschichte für Zuschauer ab 4 Jahren.... "Schau und mach dich schlau!" fordert Titania ihre Freundin auf. Aber nicht nur das Schauen, auch das Hören lohnt sich hier!

Das Inuit-Mädchen Mauja hat von ihren Eltern einen Baukasten für ein Iglu bekommen. Ganz allein baut sie sich so ein rundes Schneehaus. Das macht Spaß, aber etwas fehlt: Mauja hätte gern jemanden zum Spielen. Deshalb wünscht sich vom allmächtigen Raben Tulugaukuk eine Freundin. Und tatsächlich wird ihr Wunsch erfüllt: Titania, die Prinzessin der Feen, kommt auf ihrem Feen-Firlefant angeflogen. Mauja ist überglücklich. Nach und nach stellen die beiden fest, dass sie aus ganz unterschiedlichen Welten kommen und viel voneinander lernen können.

Mauja zum Beispiel kennt nur den Winter, dafür viele verschiedene Wörter für „Schnee“. Titania erzählt dem Mädchen von den vier Jahreszeiten und wie sich die Natur jeweils verändert: vom Grün des Frühlings, über das Gelb des Sommers und das Rot des Herbstes, bis hin zum Weiß des Winters. Um all das nacheinander erleben zu können, gibt es ein Zauberwort: Warten. Mauja muss warten, bis aus einem einzigen Schneeflöckchen eine ganze Schneedecke wird. Und genauso muss sie wieder auf die nächste Jahreszeit warten. Titania zeigt Mauja, wie bunt die Welt anderswo ist, und wie schön es sein kann, auf die verschiedene Jahreszeiten zu warten.

Die Prinzessin der Feen (Originaltitel: The Fairy Queen) von Henry Purcell basiert auf dem Drama Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare.
Die Handlung haben wir stark vereinfacht, und die Transparenz der Musik von Henry Purcell macht diese Kinderoper schon für Kinder ab 3 Jahren erfahrbar.

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Hamburger Morgenpost

Diese Oper macht auch den Kleinsten Spaß
Das Zuschauen und Zuhören lohnt sich - für alle Altersklassen

Klimaerwärmung? Iwo! Bei Eskimo-Mädchen Mauja (Yu Hong) ist die Welt noch in Ordnung. Das heißt: fast. Denn etwas einsam fühlt sie sich schon in ihrem Iglu. Der Wunder-Rabe Tulugaukuk schickt ihr Titania (Kristi Anna Isene), die "Prinzessin der Feen", die besonders schön singen kann und Jahreszeiten kennt, von denen Mauja noch nie gehört hat. Nur bei den vielen Bezeichnungen für Schnee bewegt die Super-Nanny aus dem Feenland sich auf dünnem Eis. So können beide voneinander lernen - und die kleinen Zuschauer, dass klassische "Erwachsenenmusik" auch für sie prima funktioniert, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und das ist im Opernloft eindeutig der Fall: Regisseurin Inken Rahardt und Dramaturgin Susann Oberacker haben aus Henry Purcells Barock-Oper "The Fairy Queen" eine anrührende Geschichte für Zuschauer ab 3 Jahren gesponnen. "Schau und mach dich schlau!" fordert Titania ihre Freundin auf. Aber nicht nur das Schauen, auch das Hören lohnt sich hier für alle Altersklassen.

Kultura-extra.de

Gerade hat sich das Inuit-Mädchen Mauja ein hübsches Iglu aus Schnee gebaut. Doch alleine macht ihr das Spielen keinen Spaß, sodass sie den gottgleichen Raben Tulugaukuk um eine Freundin bittet.

Da kommt auch schon aus dem fernen Land der Feen die knallbunte, glitzernde Feenprinzessin Titania auf ihrem ebenfalls knallbunten, glitzernden „Firlefant“ angeflogen. Mauja (Yu Hong) und Titania (Kristi Anna Isene) freunden sich schnell an und erzählen sich singend von ihren sehr unterschiedlichen Welten. Während Mauja viel über Schnee und Winter zu berichten weiß, erklärt Titania dem kleinen Mädchen die vier Jahreszeiten. Und für Mauja ist jede dieser vier Jahreszeiten irgendwie die schönste von allen.

Der englische Komponist Purcell feiert dieses Jahr seinen 350. Geburtstag. Das nimmt sich das Hamburger Opernloft zum Grund, die Kinderoper „Die Prinzessin der Feen” (The Fairy Queen) für Kinder ab vier Jahren auf die Bühne zu bringen. Die Handlung stammt aus Shakespeares „Sommernachtstraum“. Die einfache und liebevolle Inszenierung wird durch eine Pause in zwei ca. 25-minütige Blöcke unterteilt. Direkt vor der Bühne liegen große Sitzkissen. Wer möchte, kann die Oper so aus nächster Nähe miterleben.

Die beiden Darstellerinnen Mauja und Titania führen anhand von leichten Sing- und Sprechtexten selbst die Kleinsten an die Oper heran. Trotz Herumtobens auf der Bühne überzeugen Mauja und Titania mit ihrer gesanglichen und schauspielerischen Darbietung. Bei der Premiere ließen sich einige Kinder so sehr von der Vorstellung begeistern, dass sie anfingen, zu Gesang und Klavier zu tanzen.

Ein bezauberndes Wintermärchen für Jung und Alt.

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