PREMIERE AM 28.02.2023

Hans und Grete

Hans und Grete

Ein Märchen für Erwachsene

nach Engelbert Humperdinck

Im Haus Waldfrieden hat alles seinen geregelten Tagesablauf. Das Personal arbeitet mit aller Kraft, um den Bewohner*innen einen schönen und würdevollen Lebensabend zu bereiten. Hans lebt dort bereits eine Weile und ist der Welt ein kleines bisschen entrückt. Dann zieht Grete in sein Nachbarzimmer. Beim Lebkuchenbacken kommen sich die beiden näher und finden im anderen ihren “Seelenmenschen”. Und schon ist die Welt um sie herum ein bisschen weniger grau.

Hans und Grete durchleben emotionale Höhen und Tiefen, erleben große Freude und große Angst. Aber: Sind ihre Erlebnisse überhaupt real? Oder sind Hans und Grete schon in ihre eigene Welt entrückt? Während bei beiden das Vergessen einsetzt und ihnen die Realität immer mehr entgleitet, driften sie gemeinsam in eine märchenhafte Fantasiewelt ab.

“Altwerden ist nichts für Feiglinge", so heißt ein bekannter Buchtitel. Und doch gehört es zu unserem Leben dazu, dass wir uns mit dem Altern und dem Tod auseinandersetzen. So wie Kinder unsere Fürsorge benötigen, fallen auch alte Menschen irgendwann in die Schutzbedürftigkeit. Die Jungen kümmern sich um die Alten und werden sich ihrer eigenen Sterblichkeit schmerzhaft bewusst.

Die Inszenierung von Inken Rahardt (“La Traviata”, “Tosca”, “Semiramis”) entlockt der Oper von Engelbert Humperdinck eine ganz eigene Poesie. So wie sich die Kinder Hänsel und Gretel im Wald verirren, so kommen die Alten Hans und Grete der Welt abhanden. Die gefühlvoll-schöne Musik von Engelbert Humperdinck macht aus der Geschichte ein traumhaftes Märchen für Erwachsene.

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© pixabay

Inszenierungsteam

    • INKEN RAHARDT - REGIE

      Inken Rahardt studierte Operngesang in Hamburg und in New York. 2005 machte sie ihr Diplom im Studiengang Kultur- und Medienmanagement in Hamburg. Seit 2007 führt Inken Rahardt Regie. Sie hat u.a. Carmen von Bizet inszeniert, Wagners Tristan und Isolde, Puccinis Tosca sowie Die Winterreise und Heimliches Flüstern. 2010 erhielt Inken Rahardt den Rolf-Mares-Preis für ihre Inszenierung von Händels Tolomeo sowie 2015 für die Inszenierung von Orlando furioso. In der Opernloft-Pause inszenierte sie im Ernst Deutsch Theater Ein Maskenball und Carmen.
      Derzeit laufen ihre Inszenierungen Tosca sowie Der Ring des Nibelungen sehr erfolgreich im Opernloft.

    • Amy Brinkman-Davis - Musikalische Leitung

      Amy Brinkman-Davis wurde in Denver, Colorado, geboren. Sie studierte Klavier und Korrepetition in New York. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie unter anderem an der Opera Ithaca und Mobile Opera in Alabama als Korrepetitorin. Anschließend wagte sie den großen Schritt nach München, um Deutsch zu lernen und sich mit der dortigen Theater- und Musikszene auseinanderzusetzen. In München arbeitete sie als Korrepetitorin in der Pasinger Fabrik, am Gärtnerplatztheater und der Akademie August Everding. Dort wirkte sie in zahlreichen Schauspiel- und Musiktheater-Produktionen mit, darunter auch die Realisierung ihrer eigenen musikalischen Version von Hedda Gabler an der Studiobühne der Ludwig-Maximilians-Universität München, in der sie die Regie und Komposition übernahm. Darüber hinaus begleitete sie als Pianistin regelmäßig Liederabende und Konzerte. Seit August 2019 ist sie musikalische Leiterin im Opernloft.

    • Claudia Weinhart - Ausstattung

      Claudia Weinhart studierte Architektur an der TU München sowie Szenografie an der FH Rosenheim und der HFF München.

      Von 1998 bis 2000 war sie an der Bayerischen Staatsoper als Ausstattungsassistentin engagiert. Es folgten Gastassistenzen bei den Bregenzer Festspielen, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, dem Theater an der Wien und der Nederlandse Opera in Amsterdam.

      Seit 2002 ist Claudia Weinhart freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie arbeitete unter anderem für das Kulturmobil und das Landestheater Niederbayern, das Theater Heilbronn, am Landestheater Eisenach, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Theater Chemnitz, sowie an der Oper Breslau, der Bayerischen Staatsoper und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

      Als Ausstattungsleiterin des Opernloft in Hamburg erhielt sie 2009 für das Bühnenbild von "Die Perlenfischer" den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.

    • Tilman Birschel - Hans

      Tilman Birschel, Bariton, wurde in Braunschweig geboren. Nach dem Gesangsstudium an der Musikhochschule Hannover bei William Reimer, bei Jürgen Schriefer in Witten und bei Hanne-Lore Kuhse in Berlin wurde er Student in der Liedklasse von Irwin Gage am Konservatorium in Zürich.

      Seine professionelle Laufbahn begann mit einem Engagement am Opernstudio, Opernhaus Zürich. Anschließend gastierte er in vielen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, zuletzt am Theater für Niedersachsen, am Theater am Goetheplatz in Bremen, am Tiroler Landestheater in Innsbruck, am Stadttheater Hildesheim, wo Tilmann Birschel auch ein festes Engagement inne hatte. Außerdem war er Gast an skandinavischen Bühnen. Liederabende und Kirchenkonzerte führten ihn in viele Länder Europas.

      Tilman Birschel ist Preisträger des Norddeutschen Gesangswettbewerbs VDMK im Fach Konzert und seit 1993 künstlerischer Leiter der Oper an der Leine in Hannover.

    • Sophie-Magdalena Reuter - Anne

      Sophie-Magdalena Reuter ist eine deutsche Sopranistin und gebürtige Hamburgerin. Einem breiteren Publikum wurde sie im Herbst 2017 bekannt, als sie als letzte deutsche Sängerin und Teilnehmerin in ihrem Fach das Semifinale des internationalen Gesangswettbewerbs "Neue Stimmen" erreichte.

      Ihr erstes Engagement hatte sie an der Kammeroper Hamburg. Zwischen 2017 und 2019 interpretierte sie hier z.B. Servilia in „La clemenza di Tito" von W. A. Mozart und Adina in "Adina" von G. Rossini.In dieser Zeit debütierte sie auch im Ausland beim J.N. Hummel Festival in Bratislava und beim Schubert-Fest in Kesthely. 2018 schloss sie ihren Master im Fach Oper mit großem Erfolg ab.

      Sie ist eine gefragte Konzert-und Oratoriensängerin, z.B. in der Laeiszhalle Hamburg, wo sie unter der Leitung von Mike Steuenthaler, begleitet von der HansePhilharmonie singt.

      Sophie-Magdalena Reuter ist Trägerin des Förderpreises des Mahler-Wettbewerbs Hamburg, des Ida-Ehre-Kulturpreises und des Hermann-Rauhe-Sonderpreises. Sie ist Stipendiatin zahlreicher renommierter Stiftungen wie z.B. der Mozart-Gesellschaft Dortmund, von welcher sie auch mit dem Förderpreis der Kulturstiftung Dortmund ausgezeichnet wurde.

    • Rocio Reyes - Emilia

      Die chilenische Sopranistin studierte Gesang in Santiago de Chile. Zwischen 2018 und 2021 setzte sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule Lübeck mit einem Master in Gesang fort.

      Schon im Laufe ihres Studiums nahm sie an zahlreichen Produktionen und Konzerten teil, beispielsweise als Solosängerin bei der Operngala des Lübecker Kammerorchesters und der Musikhochschule Lübeck.

      Im Jahr 2021 trat sie unter anderem als Solistin für Beethovens Neunte Sinfonie in der Laeiszhalle Hamburg auf und gastierte als 1. Dame in der Oper die Zauberflöte in Lübeck und Schwerin.

    • Sylvia Bleimund - Grete

      Sylvia Bleimund, Sopranistin aus Hannover, studierte an der dortigen Musikhochschule. Engagements führten sie in den darauffolgenden Jahren unter anderem an die Theater in Hannover, Schwerin, Braunschweig, Hildesheim und Potsdam.

      Neben ihren zahlreichen Auftritten im Konzert- und Oratorienbereich sang sie in den letzten Jahren viele große Rollen des lyrisch-dramatischen Sopranfachs an verschiedenen Theatern in Deutschland und bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld.

      Sylvia Bleimund hat mit namhaften Dirigenten wie Andreas Spering, Jörg Straube, Erich Wächter und Christian Thielemann, sowie u. a. mit den Regisseuren Urs Häberli und Erhard Fischer zusammengearbeitet. Außerdem tritt sie mit rennomierten Ensembles wie dem „Neuen Ensemble“ aus Hannover unter der Leitung von Stephan Meier auf.

      Sylvia Bleimund lebt und arbeitet in Hannover, wo sie unter anderem privaten Gesangsunterricht gibt.

    • Rebecca Aline Frese - Kati

      Rebecca Aline Frese schloss 2019 ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ ab.

      Die junge Altistin debütierte nach ihrem Studium am St. Pauli Theater in Hamburg als Hexe in „Hänsel und Gretel“ unter der Regie von Vera Häupl, sowie am Opernloft Hamburg als Suzuki in „Madame Butterfly“ unter der Regie von Nina Kupczyk. Im November 2021 debütierte sie als Mara in der Uraufführung von „Shibboleth“ von Aigerim Seilova.

      Rebecca Aline Frese ist aktiv an Konzerten in Berlin und Hamburg beteiligt. Ihr Repertoire umfasst bekannte Werke von J.S. Bach, G.F. Händel, Felix Mendelssohn Bartholdy u.a. Künstlerische Impulse erhielt sie von Christiane Iven, Olaf Bär und Michaela Schuster.

  • Tilman Birschel - Hans
  • Sylvia Bleimund - Grete
  • Rebecca Aline Frese - Kati
  • Sophie-Magdalena Reuter - Anne
  • Rocio Reyes - Emilia

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