La Traviata
..."Die Stimmung im Haus war absolut großartig, die Zuschauer trampelten, klatschten ohne Ende und es wurde begeistert Bravo gerufen und gepfiffen. Was für eine Premiere!" DAS OPERNMAGAZIN
Violetta lädt Sie in ihren Spielsalon ein! Hier trifft sich die feine Gesellschaft, auch der junge Alfredo ist unter den Gästen. Er liebt die Liebe und das Spiel, geht auf volles Risiko und träumt vom großen Geld. Violetta und Alfredo verlieben sich, doch die Liebe steht unter keinem guten Stern...
Der Saal des Opernlofts wird hier zum großen Casino. An den Spieltischen kann das eigene Glück herausgefordert werden.
Sollte das Spiel mit dem Glück Ihnen doch nicht ganz geheuer sein, können Sie das bunte Treiben aber auch entspannt von der Tribüne aus beobachten. Rien ne va plus!
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Dauer
ca. 90 Minuten
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zzgl. Pause
ca. 30 Minuten
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Einlass & Abendkasse
ab 90 Minuten vor Beginn
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Sprache (Gesang)
italienisch
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Übertitel
in moderner deutscher und englischer Sprache
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Der ganze Saal ist eine Bühne!
Bei dieser immersiven Inszenierung haben Sie die Möglichkeit, an den Spieltischen von Violettas Casino Platz zu nehmen. So sitzen Sie mittendrin und können sogar ihre eigenen Einsätze machen! Auf der Tribüne können Sie wie gewohnt "nur" zuschauen.
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Musik
Oper
von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
Unser Ensemble singt die Oper unverstärkt.
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Orchester
Flügel
Flöte
Schlagzeug
Klarinette
Saxophon -
Contentwarnung
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Pressestimmen
shz:
“Die Premiere von „La Traviata“ riss das Publikum von den Sitzen. Große Oper im ganz Kleinen. […] Verblüffend, mit wie wenig Personal der große Stoff funktioniert. Lediglich drei Sänger sind nötig für das Sittendrama, allesamt von hervorragender Qualität."- zur vollständigen Kritik
Hamburger Abendblatt:
“Inken Rahardt nutzt dieses Setting für eine über weite Strecken sehr lebendige Inszenierung. Die opernübliche Distanz zwischen Szene und Publikum ist hier vollkommen aufgehoben. Die Darsteller singen und spielen einem direkt vor der Nase und buchstäblich zum Greifen nah, da gibt es viel zu sehen und zu hören.” - zur vollständigen Kritik
WELT:
“Das Besondere war aber nicht allein das Neuarrangement für Flöte/Klarinette, Schlagzeug und Klavier der musikalischen Leiterin Makiko Eguchi, sondern die originelle Modifikation des Handlungsumfelds durch Regisseurin Inken Rahardt". - zur vollständigen Kritik
Das Opernmagazin
“Ein komplexer Inhalt rasant und aktuell umgesetzt, Atmosphäre eines Spielcasinos mit kleiner Strippeinlage, Amusement und herrliche Musik – der Zuschauer / Zuhörer war von Anfang an selbst dabei, Alfredos Spielbegeisterung mit Gewinn nachzuvollziehen. Mit Jetons aufs Haus, Würfel und Karten an Spieltischen konnte jeder sein eigenes Glück versuchen. Dazwischen spielte sich das Drama ab!"- zur vollständigen Kritik
Publikumsstimmen
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"...Das war eine wunderbare Vorstellung, sehr gelungen! Die Musik original, der Inhalt verfremdet, aber gut! Ich habe mich gefragt, ob der italienisch gesungene Text zu Übersetzung passte. Mir kam die Sprache fast wie im Original vor. Sehr gute Sänger*innen und Musiker*innen. Wirklich eine empfehlenswerte Veranstaltung. Sehr volksnah, Gratulation!"
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"...Ihr Konzept geht voll auf, klassische Opern/Musik kurzweilig und in kürzerer Form zu präsentieren!!! Wir verlieben uns gerade in Opernmusik!"
Die Künstlerinnen und Künstler
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Freja Sandkamm - VIOLETTA
Die jugendlich dramatische Sopranistin Freja Sandkamm wurde im Norden Dänemarks in eine Familie von Musikern und Künstlern geboren. Seit 2011 lebt sie in Hamburg, wo sie zunächst einen Bachelor in klassischem Gesang und später einen Master in Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater absolvierte.
Im Jahr 2020 wurde Freja Sandkamm für ihre Rolle als Violetta in Verdis La Traviata im Opernloft Hamburg mit dem renommierten Preis „Theaterpreis Hamburg – Rolf Mares“ als „Herausragende Darstellerin“ ausgezeichnet.
In der Spielzeit 2024-25 wirkte Freja Sandkamm in drei Produktionen des Ensembles im Theater Kiel mit. Als Leitmetzerin in Der Rosenkavalier, in Elena Kats-Chernins neu komponierter Oper Eine Weihnachtsgeschichte sowie als Annina in La Traviata.
Im Opernloft sang sie unter anderem die Partie der Semiramis in Semiramis, Contessa in Der Ring des Nibelungen und Margarethe in Faust.
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Alina Behning - FLORA
Die Hamburger Mezzosopranistin Alina Behning studierte klassischen Gesang an der HfMT Hamburg und der HMT Rostock. Solistische Engagements im Opern- und Konzertfach brachten sie u.a. ans Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, die Laeiszhalle Hamburg, das Theater Hof, das Volkstheater Rostock, das Allee Theater sowie in die Schweiz und nach Italien.
Sie trat im Rahmen des „Bachfest“ Rostock, der Festspiele Mecklenburg Vorpommern, des Festivals „Alpenklassik“ und als Mama Lucia in Cavalleria rusticana im Festival „Opera al Larghetto“ in Italien auf. Als Konzertsängerin ist sie in verschiedenen Konzerten im europäischen Raum zu hören. Sie ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Wiesbaden, der Live Music Now (Yehudi Menuhin) Stiftung sowie der Franz und Christel Kuhlmann Stiftung. Zuletzt debütierte sie als Carmen in Bizets Oper am Teatro Savoia in Italien und wird 2026 wieder an der Goetheanum Bühne in verschiedenen Rollen in Wagners Parsifal zu erleben sein.
Im Opernloft hat sie 2022 bereits in der TikTok-Oper Carmen by Carmen mitgewirkt. Derzeit singt sie außerdem Stefano in Romeo und Julia.
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Luzie Franke - CRUPIÈRE
Die Sopranistin Luzie Franke wurde in Stuttgart geboren und studierte an den Hochschulen für Musik in Freiburg und Basel. Ihre Lehrerinnen waren Prof. Isolde Siebert und Prof. Rosa Dominguez, weitere Impulse erhielt sie unter anderem in Meisterkursen mit Ulrike Sonntag, Margreet Honig, Valerie Guillorit, François Le Roux und Sarah Maria Sun.
Seit 2023 bildet sie sich mit Prof. Angelika Luz in Stuttgart im Bereich der Neuen Musik weiter. Erste Stationen als Solistin führten sie auf zahlreiche Bühnen in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden, u.a. Opernwerkstatt am Rhein, Muziektheater Hollands Diep, Opernloft Hamburg, Kulturklub Kirschgarten Basel.
Zu ihren aufgeführten Rollen gehören u.a. die Königin der Nacht in Die Zauberflöte, Susanna in Le Nozze di Figaro und Serpina in La Serva Padrona von Pergolesi.
Im Opernloft hat sie in der Rolle der Blonden/Bahira in der TikTok-Oper #FreeConstanze mitgewirkt.
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Anna Galushenko - VIOLETTA
Anna Galushenko - lyrischer Koloratursopran - wurde in Usbekistan geboren. Sie machte ihren ersten Abschluss an der Staatlichen Universität für Theaterkunst in Moskau als Schauspielerin und vertiefte ihr Studium als Sängerin an der „Ecole Normale de Musique de Paris“.
Bereits während ihres Studiums sang sie die Rolle der Pamina und Papagena in Mozarts Die Zauberflöte sowie Elvira in Don Giovanni. 2019 sang sie in Carmina Burana unter der Leitung von J. Bašmet. 2020 wurde sie als Gilda für das „Monterosa Opera Festival“ in Montenegro engagiert. In den Jahren 2023–2024 nahm sie am Musikfestival in Waldenburg und Riehen (Schweiz) teil und debütierte als Baker’s wife in der zeitgenössischen Oper The Village.
Sie ist Preisträgerin mehrerer renommierter Musikwettbewerbe in Polen, Belgien und Estland. Im Opernloft singt zurzeit auch Julia in Romeo und Julia.
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Pauline Gonthier - FLORA
Die Mezzosopranistin Pauline Gonthier wurde in Frankreich geboren. 2009 schloss sie ihren Bachelor in Musiktheorie an der Sorbonne in Paris ab. Anschließend studierte sie Gesang am Conservatoire de Besançon und schloss ihr Studium 2015 am Konservatorium in Amsterdam ab.
Seit 2015 ist sie Privatschülerin bei Michaela Schuster. Sie besuchte die Sommerakademie des Mozarteum in Salzburg und nahm an Meisterkursen von Eva Maria Westbroek und Camilla Nylund teil. In Hamburg trat Pauline Gonthier bereits als Hexe in Humperdincks Hänsel und Gretel auf.
Im Opernloft sang Pauline Gonthier bereits die Christine bei Semiramis und die Scarpia in Tosca.
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ROCIO REYES - CROUPIÈRE
Die chilenische Sopranistin studierte Gesang an der Universidad Mayor in Santiago de Chile. 2021 schloss sie ihre Ausbildung mit einem Master in Gesang an der Musikhochschule Lübeck ab. Schon während ihres Studiums trat sie in zahlreichen Produktionen und Konzerten auf, u. a. als Solistin bei der Operngala des Lübecker Kammerorchesters und der Musikhochschule Lübeck.
Im Jahr 2021 gastierte sie u. a. als Solistin in Beethovens 9. Sinfonie an der Laeiszhalle Hamburg sowie als Erste Dame in Mozarts Die Zauberflöte in Lübeck und am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin.
Im Jahr 2024 war sie Teil der Besetzung von Terrence McNally’s Stück Meisterklasse mit die Komödie am Kurfürstendamm in Berlin.
Im Opernloft Hamburg stand sie bereits als Mimì in Puccinis La Bohème auf der Bühne und ist zurzeit als Emilia in Hans & Grete zu hören.
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Songyan He - ALFREDO
Der chinesische Tenor Songyan He lebt seit 2009 in Deutschland. Er begann seine Gesangsausbildung als Bariton am Opera Arts College in seiner Heimatstadt Beijing. Von 2009 bis 2012 studierte er als Bariton bei Prof. Anke Eggers und Prof. Günter Binge am College of Music in Hamburg. Nach einem Fachwechsel zum Tenor setzte er seine Ausbildung 2012 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort.
2017 begann er ein Masterstudium der Oper bei Prof. Mark Tucker an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, welches er 2020 abschloss. Seitdem trat er bei verschiedenen Konzerten in Deutschland auf.
Als Rodolfo in La Bohème stand er 2015 erstmals im Opernloft auf der Bühne. Aktuell ist er auch als Romeo in Romeo und Julia zu erleben.
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Ljuban Zivanovic - ALFREDO
Der Tenor Ljuban Živanović erhielt sein Diplom mit Auszeichnung an der Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Danach erweiterte er sein Studium im Fach künstlerisch-pädagogischer Gesang in der Klasse von Prof. Anna Maria Dur bis Sommer 2017. Er erhielt ein Stipendium der Live Music Now (Yehudi Menuhin) Stiftung und absolvierte Meisterkurse, u.a. bei Nelly Miricioiu, Virgilius Noreika und Vladislav Piavko. Zu seinen Mentoren gehören die Kammersängerin Biserka Cvejic und der amerikanische Sänger und Gesangslehrer Bariton Douglas Yates.
Živanović sang an der Oper Frankfurt, Oper Belgrad, Stadttheater Bremerhaven, Theater Baden-Baden, Oper Sankt Petersburg, Kammeroper Hamburg, Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Theater Neustadt, Kampnagel Hamburg, Opernloft Hamburg sowie im Opernstudio der Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.
Im August 2019 gewann Ljuban Živanović den Preis für die beste männliche Stimme beim „MOA Montecatini Opera Wettbewerb“ in Italien. In seiner Heimat Serbien gewann Živanović sechs Mal den ersten Preis beim Nationalen Gesangswettbewerb.
Er war konzertant in Italien, Deutschland, Spanien, Bulgarien, Rumänien, Russland und Serbien tätig. Sein Lied-Debüt gab er im April 2015 beim Festival „Heidelberger Frühling“.
Besucher*innen des Opernlofts kennen Ljuban Živanović als José in Carmen oder aus der Fußballoper.
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Francesco Sannicandro - CROUPIER
Francesco Sannicandro begann seine Opernkarriere bereits im Alter von 17 Jahren als Chorsänger und Comprimario bei renommierten Opernfestivals in Italien. Er studierte am „Conservatorio di Musica N. Piccinni“ in Bari unter der Leitung von D. Colaianni, wo er die Kunst des Belcanto erlernte.
2013 erhielt er ein Stipendium für das Golden West College in Kalifornien. Dort wurde er von B. Bales, einem Spezialisten für Barockmusik, betreut und arbeitete zudem mit bedeutenden Künstlern wie Plácido Domingo, Carol Neblett, Shigemi Matsumoto und Peter Mark zusammen. 2016 wurde er mit dem Tommaso-Traetta-Preis geehrt und debütierte als Hauptdarsteller in der Oper Il Cavaliere errante.
Sein deutsches Debüt gab er 2018 in Hamburg als Guglielmo in Così fan tutte beim Bergedorfer Musiktage Festival. Seit 2024 singt er sowohl Bariton als auch Countertenor im „Grand Hotel Pulverfass“, einer Kabarett-Show, in der Drag Queen-Kultur und Pop mit Opernmusik und Kastrat-Arien gemischt werden.
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Inszenierungsteam
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Inken Rahardt - REGIE & AUSSTATTUNG
Inken Rahardt ist die Intendantin des Opernlofts. Seit 2007 führt sie Regie. Sie studierte Kultur- und Medienmanagement in Hamburg und zuvor Operngesang in den USA. Sie entwickelt eigene Stücke, Opernfassungen und innovative Formate wie den Opern-Slam. Für ihre Inszenierung von Händels „Tolomeo“ erhielt sie 2010 den Rolf-Mares-Preis, gefolgt von einem weiteren Preis im Jahr 2015 für die Inszenierung von „Orlando furioso“.
Bei einigen Produktionen gestaltet sie zudem Bühnen- und Kostümbilder und arbeitet als Theaterfotografin. Neben ihrer Tätigkeit im Opernloft inszenierte sie auch am Ernst Deutsch Theater und am Theater Luzern. Im Jahr 2024 wurde ihr der Theaterpreis Hamburg für die „Herausragende Regie“ ihrer Fußballoper verliehen. Derzeit laufen u.a ihre Inszenierungen von „Carmen“, „Fußballoper“ und „La Traviata“ sowie der Opern-Slam im Opernloft.
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Makiko Eguchi - MUSIKALISCHE LEITUNG
Makiko Eguchi wurde in Tokyo geboren. Sie übernimmt die musikalische Leitung am Opernloft am Theater für Kinder, Hamburger Kammeroper (Alleetheater), und korrepetiert u.a. an der Taschenoper Lübeck, im Jungen Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Parallel zu den Tätigkeiten in den Theatern weist sie eine rege Konzerttätigkeit als
Lied- / Kammermusikpianistin auf. Als Meisterkursbegleiterin trat Makiko Eguchi mehrfach in Erscheinung, im Fach Gesang bei u.a. Prof. Tanya Aspelmeier(Wien), Prof. Knut Schoch(Nürnberg), Martin Schebesta (Wiener Staatsoper Chordirigent), Prof. Kurt Widmer, KS Angela Denoke und Prof. Margreet Honig.
Ihre vielfältige musikalische Tätigkeit ist umfangreich. Seit März 2015 ist sie auch als Kirchenmusikerin tätig, und mit vielen verschiedenen Chöre, u.a. Balthasar Neumann Chor (Leitung : Thomas Hengelbrock), Chor zur Welt (Elbphilharmonie, Education Programm), Kantorei in der Hauptkirche St. Jacobi arbeitet sie als Chorleiterin, Stimmbildnerin und auch als Korrepetitorin. Sie ist Dozentin im Fach Korrepetition am Hamburger Konservatorium, und dort übernimmt sie die Leitung des Studiengangs „International Program“
Im Opernloft leitet Makiko Eguchi auch die Produktion Tosca.
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Susann Oberacker - DRAMATURGIE
Susann Oberacker wurde in Hamburg geboren. Hier studierte sie Phonetik, Geschichte, Deutsche Sprache sowie Theater und Medien. Seit ihrem 10. Lebensjahr geht sie in die Oper, seit dem Abitur arbeitet sie am oder fürs Theater. Ihre zweite Leidenschaft ist das Schreiben. Als Theaterkritikerin hat sie beides miteinander verbunden. Sie schrieb u.a. für Hamburger Morgenpost, Kieler Nachrichten, Die Deutsche Bühne, Theater der Zeit. Außerdem war sie in mehreren Theater-Jurys tätig.
Seit der Eröffnung des Opernlofts 2007 hat sie sich dann endgültig fürs Theater, speziell für die Oper entschieden. Seitdem gehört sie zum Leitungstrio des Opernlofts und ist fürs Künstlerische Betriebsbüro verantwortlich. Zusätzlich schreibt sie Stücke und Bühnen-Fassungen, die bei Hartmann & Stauffacher verlegt sind. Derzeit im Repertoire läuft ihre Krimioper “Mord auf Backbord”. Und sie moderiert mit Vergnügen gemeinsam mit Yvonne Bernbom den Opern-Slam
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