Eine musikalische Reise vom Schlager bis zur Oper

Der Bahnhof. Ein Sehnsuchtsort für Abschiede und Ankünfte. Inken Rahardt zeigt in ihrem neuen Stück Geschichten von Menschen, die sich zwischen den Gleisen begegnen, streiten, versöhnen, trennen und wieder zueinander finden. Sie verbindet die kleinen und großen Dramen auf dem Bahnsteig, im Café oder vor dem Kiosk mit den schönsten Melodien - vom schmissigen Schlager bis zur herzzerreißenden Opernarie. Ein Abend über das Kommen, Gehen und die besonderen Momente dazwischen.

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Ensemble

    • Jeffrey Herminghaus

      Der deutsch-italienische Bariton Jeffrey Herminghaus begann seine musikalische Ausbildung beim renommierten Tölzer Knabenchor. Neben Studien bei Daniel Kotlinski nahm er zusätzlich 2017 ein Gesangsstudium bei Christoph Strehl am Mozarteum Salzburg auf und erweiterte ab 2021 seine Ausbildung in der Liedklasse von Stephan Genz. Zusätzliche Studien führten ihn zu Andreas Scholl und Andreas Schmidt. Prägende Meisterkurse absolvierte er bei Ian Burnside und Simon Lepper.

      2022 trat Herminghaus als Solist bei einem Schubert-Abend mit dem Philosophen Rüdiger Safranski in München auf, sang Monteverdis Marienvesper mit den Regensburger Domspatzen unter Jörn Andresen, übernahm die Rolle des Baron Douphol in Giuseppe Verdis La Traviata in einer Produktion der Jungen Oper Baden-Württemberg. Im selben Jahr folgten Liederabende in Dublin, London und Paris im Rahmen eines europäischen Künstlerprojekts sowie Auftritte in Österreich und Deutschland, darunter im Schumann-Haus in Bonn.

      2023 gestaltete Herminghaus in München einen Don Giovanni-Abend, begleitet von Vorträgen des Musikwissenschaftlers Christian Begemann. Er sang erneut für die Junge Oper Baden-Württemberg und wirkte als Bariton-Solist im Requiem von Gabriel Fauré unter Jörn Andresen mit. Im Januar 2024 übernahm Herminghaus die Hauptrolle des Mittenhofer in Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“ am Salzburger Mozarteum. Im März 2024 sang er in der preisgekrönten Hamburger „Fußballoper“ – der Auftritt von Herminghaus wurde im NDR-Bericht besonders hervorgehoben -, im Sommer des Jahres bei den Barocktagen im österreichischen Bad Aussee in der Uraufführung von Vanni Morettos Oper „Der Wassermann vom Grundlsee“.

      Im Oktober folgte das Debüt als Escamillo in Bizets Carmen mit durchweg positiven Kritiken: „Besonders grandios sticht Jeffrey Herminghaus mit seinem sonoren Bariton heraus, der mit ausgesprochener Virilität und gesanglicher Lässigkeit die farbenreichsten Töne an diesem Abend produziert“ (opera vision Magazin). Das Hamburger Abendblatt lobte: „Bariton Jeffrey Herminghaus hat seinen größten Moment als Escamillo bei der berühmten Toreador-Arie (...). Herrlich, das Publikum tobt.“

    • Fredrik Essunger

      Fredrik Essunger wurde 1994 in Halmstad an der schwedischen Westküste geboren. Seine musikalische Laufbahn begann bereits im Alter von sieben Jahren, im Knabenchor seiner Heimatstadt. Nach seinem Schulabschluss studierte er zunächst an der Musikhochschule Ingesund, gefolgt von einem Bachelorstudium in Stockholm an der Hochschule für Operngesang, Operahögskolan. Hier konnte er auch schon erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln, unter anderem als Ben in Menottis The Telephone und als Guglielmo in Puccinis Le Villi.

      Nach seinem Bachelorabschluss verließ er Schweden, um sein Studium in Deutschland an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn-Bartholdy” in Leipzig weiterzuführen. Neben einem Masterstudiengang in Operngesang absolvierte er dort zusätzlich die Meisterklasse bei KS Prof. Roland Schubert. Während seiner Studienzeit trat er an der Oper Leipzig in verschiedenen Rollen auf, darunter als Marullo in Verdis Rigoletto, Morales in Bizets Carmen, der Maskenverkäufer in Nielsens Maskerade sowie als Curio in Händels Giulio Cesare in Egitto.

    • Marlene Mesa

      Die Sopranistin Marlene Mesa, geboren in Hannover, studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in den Gesangsklassen von Prof. Markus Schäfer und Prof. Gudrun Pelker. In Hochschulproduktionen der HMTMH verkörperte Marlene Mesa bereits bedeutende Rollen, wie die Partien der Susanna (Le nozze di Figaro), Nannetta (Falstaff) und zuletzt die Hauptpartie in Humperdincks Königskinder. Ihr professionelles Operndebüt feierte sie in der Spielzeit 23/24 im Stadttheater Bremerhaven als Sand- und Taumann in Hänsel und Gretel. Darüber hinaus wirkt sie an zahlreichen Projekten und Konzerten im Bereich Lied, Oratorium und Oper mit; von Sinfoniekonzerten mit der tfn_philharmonie und dem Göttinger Symphonieorchester, bis zu Projektarbeiten zum modernen Liedrepertoire bei verschiedenen etablierten Klassik-Festivals. Zuletzt wirkte sie bei einer Musiktheater-Uraufführung an der Hamburger Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano mit. In der kommenden Spielzeit 2025/26 kehrt sie als Solistin an das Theater für Niedersachsen zurück.

    • Bogil Kim

      Der koreanische Tenor Bogil Kim wurde 1990 in Seoul geboren und machte in Korea seinen Bachelor.

      2023 schloss er seinen Master an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab, er studierte dort bei Prof. Andreas Kohn.

      In den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 war er Mitglied des Jungen Ensembles am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

      Er sang dort in den Opern Die vier Grobiane, Wundertheater, Wachsfigurenkabinett, Die verkaufte Braut, Das schlaue Füchslein und Un giorno di regno.

      In dieser Saison singt er zum ersten Mal am Opernloft Hamburg in der neuen Inszenierung "Zwischen den Gleisen".

    • Tamara Felk

      Die Sopranistin wurde auf der Krim geboren. Ihre Ausbildung begann sie an der Glier-Fachhochschule für Musik in Kiew und an der Tschaikowsky-Akademie der Ukraine. 2012 gewann sie einen Wettbewerb und trat im TV-Projekt „Stars in der Oper“ auf. Ab 2014 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Bachelor 2015, Master Oper 2020 bei Prof. Geert Smits).

      Zu ihren Partien zählen u. a. Mimi (Puccini „La Bohème“), Euridice (Gluck „Orpheus und Euridice“), Alice (Verdi „Falstaff“), Susanna (Mozart „Le nozze di Figaro“), Marguerite (Gounod „Faust“) sowie die Titelrolle in Händels „Alcina“.

      Sie gastierte in Deutschland, der Schweiz und Italien, u. a. in der Laeiszhalle Hamburg mit den Jungen Symphonikern, Haydn-Symphonikern und der Neuen Philharmonie (2023: kunstübergreifendes Konzert „Musik trifft Malerei“).

      Seit 2021 realisiert sie im Schweizer Projekt „Emotional Music“ eigene Formate. In der Spielzeit 2024–25 präsentiert sie neue Konzertprogramme, in denen Gesang, Klang und Malerei live verschmelzen.

    • Annika Westlund

      Die Mezzosopranistin Annika Westlund wurde 1996 in Pinneberg geboren. In ihrer Jugend nahm sie Gesangsunterricht bei der Hamburger Kammersängerin Gabriele Rossmanith und studierte anschließend an der HMT Rostock bei Martina Rüping und bei Prof. Elvira Dreßen an der HMT Leipzig, wo sie im Juli 2023 ihren Master absolvierte.

      Zu ihren bisherigen Engagements zählen beispielsweise Idamante in Idomeneo (Mozart) am Theater Nordhausen, Annio in La Clemenza di Tito (Mozart) am Stadttheater Gießen, der Küchenjunge in Rusalka (Dvorak) am Theater Plauen Zwickau und die 2. Waldelfe ebenfalls in Rusalka am Staatstheater Braunschweig und Sängerin in der Uraufführung Once to be realised an der Deutschen Oper Berlin, sowie Narciso in Agrippina bei den Internationalen Händelfestspielen Halle. An der Oper Leipzig gastierte sie wiederholt, u.A. als Alisa in Lucia di Lammermoor (Donizetti), Giovanna in Rigoletto (Verdi) und Sandmann in Hänsel und Gretel (Humperdinck).

      Während ihres Studiums übernahm sie an der HMT Leipzig die Partie der Hermia in A Midsummer Night’s Dream. Im letzten Jahr sang sie außerdem das Alt Solo in Mahlers 2. Sinfonie in der Berliner Philharmonie mit dem Collegium Musicum.

Inszenierungsteam

    • Makiko Eguchi - Musikalische Leitung

      Makiko Eguchi wurde in Tokyo, Japan geboren. Sie studierte im Hauptfach Gesang und im 2.Fach Klavier an der University of Fine Art and Music of Tokyo. Seit 2007 studiert sie Liedbegleitung/Korrepetition und Gesang am Hamburger Konservatorium. Sie nahm an Meisterkursen bei Prof. Ernst Häfliger und bei Norman Shetler teil. Sie arbeitet als Konzertpianistin, besonders als Lied- und Opern-Begleiterin.
      Im Opernloft leitete Makiko Eguchi die Produktionen Jojo und das Geheimnis der Oper sowie Rotkäppchen - Einsatz im Wolfsrevier.
      In der Produktion Heimliches Flüstern ist sie die Musikalische Leiterin und spielt auf der Bühne eine der drei Claras. In den Kooperationsprojekten EIN MASKENBALL und CARMEN im Ernst Deutsch Theater hatte Makiko Eguchi ebenfalls die musikalische Leitung.

    • Inken Rahardt - Regie

      Inken Rahardt ist die Intendantin des Opernlofts. Seit 2007 führt sie Regie. Sie studierte Kultur- und Medienmanagement in Hamburg und zuvor Operngesang in den USA. Sie entwickelt eigene Stücke, Opernfassungen und innovative Formate wie den Opern-Slam. Für ihre Inszenierung von Händels „Tolomeo“ erhielt sie 2010 den Rolf-Mares-Preis, gefolgt von einem weiteren Preis im Jahr 2015 für die Inszenierung von „Orlando furioso“. Bei einigen Produktionen gestaltet sie zudem Bühnen- und Kostümbilder und arbeitet als Theaterfotografin. Neben ihrer Tätigkeit im Opernloft inszenierte sie auch am Ernst Deutsch Theater und wird demnächst am Theater Luzern tätig sein. Im Jahr 2024 wurde ihr der Theaterpreis Hamburg für die „Herausragende Regie“ ihrer Fußballoper verliehen.

    • Almut Blanke - Kostüm

      Almut Blanke ist Kostümbildnerin, Gewandmeisterin und Schneidermeisterin. Als Designerin entwirft sie Kostümbilder für Oper, Musical und Schauspiel.an verschiedenen deutschen Theatern u.a. an den Staatstheatern Oldenburg und Hamburg, dem Pfalztheater Kaiserslautern, Landestheater Detmold, Theater Münster und der Kulturfabrik Kampnagel.Darüber hinaus war sie als Dozentin für Drapagé, Moulagetechnik, Modellgestaltung, Schnitt und Realisation an den verschiedenen Akademien für Mode und auch als Leitung der Kostümabteilung am Theater Münster.

      Almut Blanke hat von 2003-2005 die ersten Produktionen vom Jungen Musiktheater Hamburg - später Opernloft - als Kostümbildnerin begleitet.

    • Claudia Weinhart - Bühnenbild

      Claudia Weinhart studierte Architektur an der TU München sowie Szenografie an der FH Rosenheim und der HFF München.

      Während der Spielzeiten 1998/99 und 1999/2000 war sie als Ausstattungsassistentin an der Bayerischen Staatsoper in München engagiert und arbeitete dort mit Stefanos Lazaridis, Peter Mussbach und Paul Steinberg. Es folgten Gastassistenzen bei den Bregenzer Festspielen, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, dem Theater an der Wien und der Nederlandse Opera in Amsterdam.

      Seit 2002 ist Claudia Weinhart freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin.

      Sie arbeitete unter anderem für die Theatergastspiele Kempf GmbH, das Kulturmobil sowie das Landestheater Niederbayern in Landshut, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Landestheater Eisenach, am Nordharzer Städtebundtheater in Quedlinburg und an der Oper Breslau, am Tiroler Landestheater in Innsbruck, sowie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und an der Bayerischen Staatsoper in ünchen. 2018 hat sie das Bühnenbild zu „Die Walküre“ im Rahmen einer Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“ für die Städtischen Theater Chemnitz entworfen.

      Als Ausstattungsleiterin des Opernloft in Hamburg erhielt sie 2009 für das Bühnenbild von "Die Perlenfischer" den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.

      Copyright Foto: Peter Litvai

UNSER SPIELPLAN

  • Eine Szene aus der Krimioper Schüsse vor Shanghai. Die drei Hauptfiguren gehen hintereinander geduckt mit Taschenlampen und suchen etwas. Krimioper - Schüsse vor Shanghai
  • Romeo und Julia
  • Unsere Neuinszenierung: Carmen
  • Freja Sandkamm als Violetta mit Glitzeroutfit La Traviata
  • Opern-Slam
  • Hans & Grete
  • Krimioper - Mord auf Backbord
  • Wenn Sie mittendrin sitzen möchten und vielleicht auch die die Kochkünste von Tosca probieren möchten, buchen Sie bitte Plätze an den Trattoriatischen! Tosca

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