Kerstin Steeb

Die Musiktheaterregisseurin Kerstin Steeb dekonstruiert die strenge Form von Oper oft durch eigene Bearbeitungen und Fassungen und deckt damit eine Direktheit im Spiel so wie eine aktuelle Brisanz in der Thematik auf. Sie inszenierte u.a. an Häusern wie der Staatsoper Hamburg, dem Theater Hagen und der Deutschen Oper am Rhein. In der freien Szene in Hamburg befasste sie sich mit Werken von Ethel Smyth. Im Opernloft inszenierte sie 2014 bereits den Freischütz, 2019 dann Don Giovanni. Hierfür wurde sie in der Autorenumfrage der Zeitschrift Die deutsche Bühne in der Kategorie Oper nominiert.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

Orpheus in der Unterwelt (Spielzeit 2020/21, Premiere Spielzeit 2021/22)

Don Giovanni (Spielzeit 2019/20)

Inken Rahardt

Inken Rahardt studierte Operngesang in Hamburg und in New York. 2005 machte sie ihr Diplom im Studiengang Kultur- und Medienmanagement in Hamburg. Seit 2007 führt Inken Rahardt Regie. Sie hat u.a. Carmen von Bizet inszeniert, Wagners Tristan und Isolde, Puccinis Tosca sowie Die Winterreise und Heimliches Flüstern. 2010 erhielt Inken Rahardt den Rolf-Mares-Preis für ihre Inszenierung von Händels Tolomeo sowie 2015 für die Inszenierung von Orlando furioso. In der Opernloft-Pause inszenierte sie im Ernst Deutsch Theater Ein Maskenball und Carmen.
Derzeit laufen ihre Inszenierungen Tosca sowie Der Ring des Nibelungen sehr erfolgreich im Opernloft.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

La Traviata (Spielzeit 2019/20)

Semiramis (Spielzeit 2019/20)

Helke Rüder

Helke Rüder - Regie

Helke Rüder studierte Theater- und Medienwissenschaften und Germanistik in Erlangen und hospitierte unter anderem in der Oper am Staatstheater Nürnberg. Am Stadttheater Fürth arbeitete sie als Dramaturgie-Assistentin, erste Regieassistenzen führten sie ans Gostner Hoftheater in Nürnberg.

Bereits im Studium begann sie, sich für Regie zu interessieren und inszenierte “Mord im Orientexpress” nach Agatha Christie im Experimentiertheater Erlangen und “Switzerland” von Joanna Murray-Smith im Theater ACTelier in Nürnberg.

Zurück im Norden arbeitete die gebürtige Schleswig-Holsteinerin während der Pandemie als freie Journalistin. Seit Oktober 2021 ist sie festangestellt am Opernloft Hamburg, “Faust” ist ihre erste Regiearbeit hier am Haus.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

Faust (Spielzeit 2021/22)

Kollektiv Schlagobers

Kollektiv Schlagobers

Mit leidenschaftlicher Kreativität und langjähriger Berufserfahrung treffen sich die Künstlerinnen des Musiktheaterkollektivs “Schlagobers” in Hamburg, um mit geballter Womanpower das erste gemeinsame Stück Mord auf Backbord zu realisieren. Kern des Kollektivs sind Susann Oberacker und Hannah Schlags.

Die gebürtige Hamburgerin Susann Oberacker studierte Phonetik, Geschichte, Deutsche Sprache sowie Theater und Medien. Susann Oberacker ist Autorin und arbeitete als freie Theaterkritikerin und Redakteurin (u.a. Hamburger Morgenpost, Die Deutsche Bühne, Theater der Zeit). Sie hat mehrere Stücke und Fassungen geschrieben, darunter auch die bisherigen Krimiopern im Opernloft.

Hannah Schlags studierte Musikwissenschaft, Italianistik und Literaturwissenschaft. Erste Theatererfahrungen sammelte sie bei den Richard-Wagner-Festspielen ihrer Heimatstadt. Während des Studiums hospitierte sie am Theater Altenburg Gera, im Opernloft Hamburg sowie am Theater Lübeck und begleitete zahlreiche Produktionen als Regie- und Dramaturgieassistentin. Seit August 2019 arbeitet sie hauptberuflich als Dramaturgin.

Aktuelle Regiearbeiten im Opernloft:

Krimioper - Spuk auf Steuerbord (Spielzeit 2020/21)

Krimioper - Mord auf Backbord (Spielzeit 2019/20)

Hanne Lenze Lauch

Hanne Lauch

Hanne Lenze- Lauch, geboren 1983, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim mit dem Schwerpunkt Theater/Medien/Freie Kunst. Ab 2008 war sie Szenenbildassistentin für diverse Film- und Fernsehproduktionen und Bühnen- und Kostümbildassistentin. Seit 2011 arbeitet sie als freie Ausstatterin und war unter anderem mit den Kollektiven „Henrike Iglesias“ und „Pulk Fiction“ am Schauspiel Leipzig und dem Grips Theater Berlin. Gemeinsame Projekte mit der Regisseurin Babett Grube waren am Schauspiel Hannover, dem Staatstheater Braunschweig, dem Theater Oberhausen und dem Staatsschauspiel Dresden zu sehen. Ihre Zusammenarbeit mit Kerstin Steeb begann mit dem Kanu- Wander- Theater 2019 im Rahmen des „Kultursommer Herzogtum Lauenburg“.
Hanne Lenze- Lauch lebt in Aumühle.

Ausstattung in der aktuellen Spielzeit:

Orpheus in der Unterwelt




Tom Gatza

Tom Gatza - Sound Design

Tom Gatza Tom Gatza (*1995) lebt derzeit in Hamburg und ist international als Komponist, Multi-Instrumentalist und Produzent aktiv. Seit seiner Teilnahme am „Popkurs“ der Hamburger Musikhochschule arbeitet Gatza als Session- und Live-Keyboarder/Gitarrist (u.a. mit Dan Patlansky, Glöde, Lina Maly, Aisha Badru). Als Komponist, Produzent und Live-Musiker entwickelt er Musiken und Sound Designs im Bereich Theater/Film, u.a. für "In der Schwebe" und "Das Ende von Eddy" (Regie: Alek Niemiro) am Thalia Theater Hamburg und für “Don Giovanni” (Regie: Kerstin Steeb) am Opernloft Hamburg . 2020 entwickelt er zusammen mit Albrecht Ziepert die Musik für "Leonce und Lena" am Ernst-Deutsch Theater Hamburg. Diese Arbeiten überschneiden sich oft mit seinem Solo-Projekt "Tom Gatza", wo er auf Basis seiner Klavier-Kompositionen in Sound-Landschaften zwischen Jazz, Post-Rock und Neo-Klassik wandelt und daraus energetische Live-Performances entwickelt.

Arbeiten im Opernloft:


Sound Design - Orpheus in der Unterwelt

Sound Design - Don Giovanni

Claudia Weinhart

Claudia Weinhart - Ausstattung

Claudia Weinhart studierte Architektur an der TU München sowie Szenografie an der FH Rosenheim und der HFF München.

Von 1998 bis 2000 war sie an der Bayerischen Staatsoper als Ausstattungsassistentin engagiert. Es folgten Gastassistenzen bei den Bregenzer Festspielen, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, dem Theater an der Wien und der Nederlandse Opera in Amsterdam.

Seit 2002 ist Claudia Weinhart freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie arbeitete unter anderem für das Kulturmobil und das Landestheater Niederbayern, das Theater Heilbronn, am Landestheater Eisenach, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Theater Chemnitz, sowie an der Oper Breslau, der Bayerischen Staatsoper und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Als Ausstattungsleiterin des Opernloft in Hamburg erhielt sie 2009 für das Bühnenbild von "Die Perlenfischer" den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.


Ausstattungen im Opernloft in der aktuellen Spielzeit:

Faust

La Bohème



Hans Winkler

Hans Winkler wurde in Hannover geboren und absolvierte sein Bühnenbildstudium an der National Theatre School of Canada in Montreal. Nach der Assistentenzeit an den Staatstheatern Hannover und Kassel begann er 1991 mit der Tätigkeit als freier Bühnenbildner für Oper, Ballett und Schauspiel. Zu Opern von Verdi, Mozart, Donizetti, Tschaikowsky, Gounod und Massenet entwarf Hans Winkler die Bühnenbilder, unter anderem für die Staatstheater Braunschweig und Oldenburg, das Theater Augsburg, die Wiener Kammeroper und Vest Norges Opera Bergen. Für die Pacific Opera Victoria in Kanada gestaltete er das Bühnenbild zu Wagners "Das Rheingold", inszeniert von Wim Trompert. Langjährige gemeinsame Arbeit verbindet ihn mit dem Choreografen Ralf Dörnen. So entstand für die Dresdener Semperoper das Ballett "Verklärte Nacht". Außerdem stattete er zahlreiche Ballettabende für das Theater Vorpommern, das Staatstheater Oldenburg, das Aalto Theater Essen und das Nationaltheater Brno aus. Inspiriert vom amerikanischen Künstler Edward Hopper entstand 2016 am Theater Chemnitz die Ausstattung zum Ballettabend "Gesichter der Großstadt" mit Choreografien von Reiner Feistel und Yiming Xu. Außerdem arbeitet Hans Winkler regelmäßig für das Schauspiel. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme unter anderem für das Ernst Deutsch Theater, die Kammerspiele und das Ohnsorg Theater in Hamburg, das Fritz Rémond Theater in Frankfurt, die Komödie Berlin, für verschiedene Stadt- und Staatstheater sowie Tournee- und Freilichtbühnen. Für den Einkaufskomplex "Limbecker Platz" in Essen gestaltete er die Wand- und Glasbilder in den vier Rotunden. Winkler ist auch als Dozent für die Bühnen- und Kostümbildklasse der National Theatre School of Canada in Montreal tätig. 2010 wurde er in Hamburg mit dem Rolf Mares Preis für herausragendes Bühnenbild ausgezeichnet.

Arbeiten im Opernloft:

Krimioper - Spuk auf Steuerbord (Spielzeit 2020/21)

Krimioper - Mord auf Backbord (2019/20)

Krimioper - Tod im Terminal (Spielzeit 2018/19)

Fotorechte/ Impressum Künstlerportraits

Claudia Weinhart - copyright Peter Litvai

Tom Gatza - copyright Suzanne Caroline Krämer

Hanne Lenze-Lauch - copyright Franzsiska Barth

Kerstin Steeb - copyright Heike Blenk

Susann Oberacker, Inken Rahardt - copyright Silke Heyer

Hannah Schlags - copyright Inken Rahardt

Helke Rüder - copyright Inken Rahardt

Hans Winkler - copyright Hendrik Nix

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