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Eine musikalische Reise vom Schlager bis zur Oper

Der Bahnhof. Ein Sehnsuchtsort für Abschiede und Ankünfte. Inken Rahardt zeigt in ihrem neuen Stück Geschichten von Menschen, die sich zwischen den Gleisen begegnen, streiten, versöhnen, trennen und wieder zueinander finden. Sie verbindet die kleinen und großen Dramen auf dem Bahnsteig, im Café oder vor dem Kiosk mit den schönsten Melodien - vom schmissigen Schlager bis zur herzzerreißenden Opernarie. Ein Abend über das Kommen, Gehen und die besonderen Momente dazwischen.

Foto: pexels

Ensemble

    • Jeffrey Herminghaus

      Der deutsch-italienische Bariton John Jeffrey Herminghaus begann seine musikalische Ausbildung beim Tölzer Knabenchor. Neben Studien bei Daniel Kotlinski nahm er 2017 ein Gesangsstudium bei Christoph Strehl am Mozarteum Salzburg auf, das er ab 2021 in der Liedklasse von Stephan Genz erweiterte. Prägende Meisterkurse absolvierte er bei Ian Burnside und Simon Lepper.

      2025 sang er im Münchner Künstlerhaus in einem Konzert mit Alban Gerhardt, Amadeus Wiesensee und Katharina Strepp, war in Hamburg als Dr. Mirakel in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen zu hören und gastierte in Gent mit Arien von Joseph Haydn.

      2024 übernahm er am Salzburger Mozarteum die Hauptrolle in Henzes Elegie für junge Liebende und sang bei der Uraufführung von Vanni Morettos Der Wassermann vom Grundlsee in Bad Aussee. 2023 gestaltete er einen Don-Giovanni-Abend in München, war Solist in Faurés Requiem und bei der Jungen Oper Baden-Württemberg engagiert, wo er Baron Douphol in Verdis La Traviata sang. Weitere Liederabende und Projekte führten ihn nach Dublin, London und Paris sowie nach Österreich und Deutschland.

      Seit 2024 singt er in der Fußballoper und die Rolle des Escamillo in Carmen im Opernloft.

    • Fredrik Essunger

      Fredrik Essunger wurde 1994 in Halmstad an der schwedischen Westküste geboren. Seine musikalische Laufbahn begann bereits im Alter von sieben Jahren, im Knabenchor seiner Heimatstadt. Nach seinem Schulabschluss studierte er zunächst an der Musikhochschule Ingesund, gefolgt von einem Bachelorstudium in Stockholm an der Hochschule für Operngesang, Operahögskolan. Hier konnte er auch schon erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln, unter anderem als Ben in Menottis The Telephone und als Guglielmo in Puccinis Le Villi.

      Nach seinem Bachelorabschluss verließ er Schweden, um sein Studium in Deutschland an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“in Leipzig weiterzuführen. Neben einem Masterstudiengang in Operngesang absolvierte er dort zusätzlich die Meisterklasse bei KS Prof. Roland Schubert. Während seiner Studienzeit trat er an der Oper Leipzig in verschiedenen Rollen auf, darunter als Marullo in Verdis Rigoletto, Morales in Bizets Carmen, der Maskenverkäufer in Nielsens Maskerade sowie als Curio in Händels Giulio Cesare in Egitto.

      Im Opernloft spielt er außerdem den Offizier Freddy in der Krimioper Schüsse vor Shanghai.

    • Marlene Mesa

      Die Sopranistin Marlene Mesa, geboren in Hannover, studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in den Gesangsklassen von Prof. Markus Schäfer und Prof. Gudrun Pelker. In Hochschulproduktionen der HMTMH verkörperte Marlene Mesa bereits bedeutende Rollen, wie die Partien der Susanna (Le nozze di Figaro), Nannetta (Falstaff) und zuletzt die Hauptpartie in Humperdincks Königskinder.

      Ihr professionelles Operndebüt feierte sie in der Spielzeit 2023-24 im Stadttheater Bremerhaven als Sand- und Taumann in Hänsel und Gretel. Darüber hinaus wirkt sie an zahlreichen Projekten und Konzerten im Bereich Lied, Oratorium und Oper mit. Von Sinfoniekonzerten mit der „tfn_philharmonie“ und dem Göttinger Symphonieorchester, bis zu Projektarbeiten zum modernen Liedrepertoire bei verschiedenen etablierten Klassik-Festivals. Zuletzt wirkte sie bei einer Musiktheater-Uraufführung an der Hamburger Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano mit.

      In der kommenden Spielzeit 2025-26 kehrt sie als Solistin an das Theater für Niedersachsen zurück.

    • Bogil Kim

      Bogil Kim wurde 1990 in Seoul, Südkorea, geboren. Nach dem Abschluss seines Bachelorstudiums in Korea setzte er seine musikalische Ausbildung in Deutschland fort. 2023 schloss er seinen Master an der Folkwang Universität der Künste in Essen ab, wo er bei Prof. Andreas Kohn studierte.

      In den Spielzeiten 2021-22 und 2022-23 war er Mitglied des Jungen Ensembles am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Dort sang er Partien in den Opern Die vier Grobiane (Wolf-Ferrari), Wundertheater (Henze), Wachsfigurenkabinett (Hartmann), Die verkaufte Braut (Smetana), Das schlaue Füchslein (Janáček) sowie in Un giorno di regno (Verdi).

      Im Opernloft Hamburg wird Bogil Kim 2026 erstmals in der Produktion Zwischen den Gleisen zu erleben sein.

    • Tamara Felk

      Die Sopranistin wurde auf der Krim geboren. Ihre Ausbildung begann sie an der Glier-Fachhochschule für Musik in Kiew und an der Tschaikowsky-Akademie der Ukraine. 2012 gewann sie einen Wettbewerb und trat im TV-Projekt „Stars in der Oper“ auf. Ab 2014 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie 2015 ihren Bachelor und 2020 ihren Master bei Prof. Geert Smits abschloss.

      Zu ihren Partien zählen u. a. Mimi (La Bohème), Euridice (Orpheus und Euridice), Alice (Falstaff), Susanna (Le nozze di Figaro), Marguerite (Faust) sowie die Titelrolle in Händels Alcina.

      Sie gastierte in Deutschland, der Schweiz und Italien, u. a. in der Laeiszhalle Hamburg mit den Jungen Symphonikern, den Haydn-Symphonikern und der Neuen Philharmonie. 2023 präsentierte sie dort das kunstübergreifende Konzert „Musik trifft Malerei“.

      Seit 2021 realisiert sie im Schweizer Projekt „Emotional Music“ eigene Formate. In der Spielzeit 2024–25 zeigt sie neue Konzertprogramme, in denen Gesang, Klang und Malerei live verschmelzen.

    • Annika Westlund - Mezzosopran

      Die Mezzosopranistin Annika Westlund, 1996 in Pinneberg geboren und erhielt in ihrer Jugend Gesangsunterricht bei der Hamburger Kammersängerin Gabriele Rossmanith. Sie studierte an der HMT Rostock bei Martina Rüping und an der HMT Leipzig bei Prof. Elvira Dreßen, wo sie 2023 ihren Master absolvierte.

      Zu ihren bisherigen Engagements zählen Idamante in Idomeneo (Mozart) am Theater Nordhausen, Annio in La clemenza di Tito (Mozart) am Stadttheater Gießen, der Küchenjunge in Rusalka (Dvořák) am Theater Plauen Zwickau sowie die 2. Waldelfe in Rusalka am Staatstheater Braunschweig. Sie wirkte zudem in der Uraufführung Once to Be Realised an der Deutschen Oper Berlin und als Narciso in Agrippina bei den Händelfestspielen Halle mit. An der Oper Leipzig gastierte sie wiederholt, u. a. als Alisa in Lucia di Lammermoor, Giovanna in Rigoletto und als Sandmann in Hänsel und Gretel.

      Während ihres Studiums übernahm sie an der HMT Leipzig die Partie der Hermia in A Midsummer Night’s Dream. Im letzten Jahr sang sie außerdem das Alt Solo in Mahlers 2. Sinfonie in der Berliner Philharmonie mit dem Collegium Musicum.

Inszenierungsteam

    • Makiko Eguchi - Musikalische Leitung

      Makiko Eguchi wurde in Tokyo, Japan geboren. Sie studierte im Hauptfach Gesang und im 2.Fach Klavier an der University of Fine Art and Music of Tokyo. Seit 2007 studiert sie Liedbegleitung/Korrepetition und Gesang am Hamburger Konservatorium. Sie nahm an Meisterkursen bei Prof. Ernst Häfliger und bei Norman Shetler teil. Sie arbeitet als Konzertpianistin, besonders als Lied- und Opern-Begleiterin.
      Im Opernloft leitete Makiko Eguchi die Produktionen Jojo und das Geheimnis der Oper sowie Rotkäppchen - Einsatz im Wolfsrevier.
      In der Produktion Heimliches Flüstern ist sie die Musikalische Leiterin und spielt auf der Bühne eine der drei Claras. In den Kooperationsprojekten EIN MASKENBALL und CARMEN im Ernst Deutsch Theater hatte Makiko Eguchi ebenfalls die musikalische Leitung.

    • Inken Rahardt - Regie

      Inken Rahardt ist die Intendantin des Opernlofts. Seit 2007 führt sie Regie. Sie studierte Kultur- und Medienmanagement in Hamburg und zuvor Operngesang in den USA. Sie entwickelt eigene Stücke, Opernfassungen und innovative Formate wie den Opern-Slam. Für ihre Inszenierung von Händels „Tolomeo“ erhielt sie 2010 den Rolf-Mares-Preis, gefolgt von einem weiteren Preis im Jahr 2015 für die Inszenierung von „Orlando furioso“. Bei einigen Produktionen gestaltet sie zudem Bühnen- und Kostümbilder und arbeitet als Theaterfotografin. Neben ihrer Tätigkeit im Opernloft inszenierte sie auch am Ernst Deutsch Theater und wird demnächst am Theater Luzern tätig sein. Im Jahr 2024 wurde ihr der Theaterpreis Hamburg für die „Herausragende Regie“ ihrer Fußballoper verliehen.

    • Claudia Weinhart - Bühnenbild

      Claudia Weinhart studierte Architektur an der TU München sowie Szenografie an der FH Rosenheim und der HFF München.

      Während der Spielzeiten 1998/99 und 1999/2000 war sie als Ausstattungsassistentin an der Bayerischen Staatsoper in München engagiert und arbeitete dort mit Stefanos Lazaridis, Peter Mussbach und Paul Steinberg. Es folgten Gastassistenzen bei den Bregenzer Festspielen, der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, dem Theater an der Wien und der Nederlandse Opera in Amsterdam.

      Seit 2002 ist Claudia Weinhart freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin.

      Sie arbeitete unter anderem für die Theatergastspiele Kempf GmbH, das Kulturmobil sowie das Landestheater Niederbayern in Landshut, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Landestheater Eisenach, am Nordharzer Städtebundtheater in Quedlinburg und an der Oper Breslau, am Tiroler Landestheater in Innsbruck, sowie am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und an der Bayerischen Staatsoper in ünchen. 2018 hat sie das Bühnenbild zu „Die Walküre“ im Rahmen einer Neuproduktion des „Ring des Nibelungen“ für die Städtischen Theater Chemnitz entworfen.

      Als Ausstattungsleiterin des Opernloft in Hamburg erhielt sie 2009 für das Bühnenbild von "Die Perlenfischer" den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.

      Copyright Foto: Peter Litvai

    • Almut Blanke - Kostüm

      Almut Blanke ist Kostümbildnerin, Gewandmeisterin und Schneidermeisterin. Als Designerin entwirft sie Kostümbilder für Oper, Musical und Schauspiel.an verschiedenen deutschen Theatern u.a. an den Staatstheatern Oldenburg und Hamburg, dem Pfalztheater Kaiserslautern, Landestheater Detmold, Theater Münster und der Kulturfabrik Kampnagel.Darüber hinaus war sie als Dozentin für Drapagé, Moulagetechnik, Modellgestaltung, Schnitt und Realisation an den verschiedenen Akademien für Mode und auch als Leitung der Kostümabteilung am Theater Münster.

      Almut Blanke hat von 2003-2005 die ersten Produktionen vom Jungen Musiktheater Hamburg - später Opernloft - als Kostümbildnerin begleitet.

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